Zukunft braucht Räume: Gerechte Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sichern!

1. Verlässliche Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durch das Land

  • Einführung eines landesfinanzierten, kommunal unabhängigen Pro-Kopf-Basisbudgets, das alle jungen Menschen in NRW von 6 bis 21 berücksichtigt
  • Bereitstellung zusätzlicher Landesmittel für Kommunen mit überdurchschnittlichem sozialen Bedarf (Einführung eines Sozialindizes)
  • Abschaffung der bisherigen Praxis der Mittelvergabe nach Vorjahreswerten zugunsten eines transparenten, bedarfsorientierten Verteilmechanismus

 

2. Verbindliche Kofinanzierung durch die Kommunen

  • Verpflichtung der Kommunen zur Kofinanzierung der vom Land bereitgestellten Mittel
  • Wirksame Kontrolle der kommunalen Mitwirkung durch das Land NRW
  • Konsequente Anwendung gesetzlicher Sanktionsmöglichkeiten bei unzureichender Mitwirkung

 

3. Absicherung queerer und marginalisierter Jugendangebote

  • Dauerhafte, gesicherte Finanzierung queerer Jugendzentren sowie anderer auf marginalisierte Gruppen ausgerichteter Einrichtungen

 

4. Qualitative Weiterentwicklung

  • Förderung besonders innovativer, inklusiver und niedrigschwelliger Konzepte für Jugendbeteiligung und Empowerment.

 

5. Transparenz und zivilgesellschaftliche Kontrolle

  • Verpflichtung zur niedrigschwelligen Veröffentlichung der Mittelverwendung auf kommunaler Ebene
  • Verpflichtung des Landes zur niederschwelligen Veröffentlichung der nach Kommunen aufgeschlüsselten gewährten Finanzierungsmittel für die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)