Kein Bahnhof? Kein Problem! – Teilhabe durch den Busverkehr stärken
Kleinstädte, vor allem im ländlichen Raum, besitzen oft keine Bahnhöfe. Dies beschränkt die Teilhabe, Freizeitgestaltung und Zukunftsplanung Jugendlicher und junger Erwachsener drastisch. Durch fehlende Anbindung kann die nächste Universität mehrere Stunden entfernt sein. Akademische Bildung darf nicht vom Wohnort und Geldbeutel der Eltern abhängig sein.
Deswegen fordern wir die Busanbindung kleiner, bahnhofsloser Städte an den nächsten Bahnhof. Damit diese Städte besser an das Schienennetz angebunden werden.
Ländliche Regionen attraktiv zu halten, bedeutet weit mehr als nur schöne Landschaften und Industrie zu bieten. Es erfordert gezielte Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und soziale Angebote. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Schaffung verlässlicher und schneller Anbindungen an größere Städte, nicht nur für Bildung und Arbeit, sondern auch für Freizeit, Kultur und soziale Teilhabe. Denn wer in ländlichen Räumen lebt, sollte nicht das Gefühl haben, abgehängt zu sein.
Gerade Jugendliche und junge Erwachsene brauchen Perspektiven vor Ort sei es durch Ausbildungsplätze, Freizeitangebote. Sie haben mehr verdient, als einfach abgeschrieben zu werden.
Gute Wege zur Arbeit, sowie ein echtes Gefühl von Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind essenziell, um ländliche Räume lebendig zu halten. Nur wenn Jugendliche und junge Erwachsene das Gefühl haben, dass ihre Region Zukunft hat, werden sie bleiben.